Info zu den im Sommer geplanten Baustellen der Wiener Linien und ÖBB
Heute erreichte uns topaktuell eine Presseaussendung von ÖBB Infra und Wiener Linien zu den Baustellen im Sommer. Gerne stellen wir die Info allen Arsenaler:innen zur Verfügung. Details können bei der Info-Veranstaltung am Montag, 16.02.2026, 18 Uhr, in der ÖBB Unternehmenszentrale, Am Hauptbahnhof 1, 1100 Wien, erfragt werden. Bitte um verbindliche Anmeldung unter info@vi-arsenal.at. Danke!

(Wien, 12. Februar 2026)
Hauptsperre auf der Wiener Stammstrecke:
Umfangreiches Ersatzkonzept
- 4. September bis Ende Oktober 2027:
14-monatige Sperre zwischen Wien Praterstern und Wien Hauptbahnhof - Wien bleibt mobil:
Wiener Linien schaffen zusätzliche Kapazitäten
Mit Ende der Sommersperre und der Fertigstellung des Streckenabschnitts Wien Floridsdorf – Wien Praterstern, steht dem Programm S-Bahn Wien Upgrade die größte Herausforderung bevor. Im Rahmen eines umfassenden Modernisierungsprogramms erneuern die ÖBB u.a. die Viadukte im 2. Bezirk, Einschnittsmauern und Brücken, verlängern Bahnsteige, modernisieren die Haltestellen Wien Rennweg und Wien Quartier Belvedere sowie die gesamte Schieneninfrastruktur zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass künftig moderne und auch längere Züge auf der Strecke unterwegs sein können. Das bedeutet ein höheres Sitzplatzangebot und mehr Komfort für die Fahrgäste. Um diese einschneidenden Maßnahmen, die bei laufendem Betrieb nicht durchführbar sind, effizient umsetzen zu können, ist von 7. September 2026 bis Ende Oktober 2027 die Stammstrecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern für 14 Monate gesperrt. Details zu den Bauarbeiten und Einschränkungen sind auf www.oebb.at/stammstreckensperren zu finden.
Bereits seit über drei Jahren arbeiten die ÖBB gemeinsam mit den Wiener Linien intensiv an einem Ersatzangebot, um Fahrgästen aus Wien und Niederösterreich trotz der umfassenden Sperre die bestmögliche öffentliche Mobilität zu bieten. Das Österreichische Institut für Raumplanung (ÖIR) wurde im Vorfeld beauftragt, in umfassenden Mobilitätsanalysen die Fahrgast- und Verkehrsströme während des Sperrenzeitraums zu untersuchen und ein treffsicheres Ersatzangebot zu entwickeln. Ein klassischer Schienenersatzverkehr mit Bussen ist aus verkehrs- und kapazitätstechnischer Sicht zwischen Praterstern und Hauptbahnhof nicht zielführend. Stattdessen wird während der Hauptsperre der Stammstrecke an vielen Stellschrauben im Wiener Öffi-Netz gedreht.
„Wien hat ein leistungsfähiges und hochgradig vernetztes ÖV-System, beim Ausfall einer Verbindung steht eine Vielzahl alternativer Verbindungen zur Verfügung“, so Gerald Kovacic, Vorstandsmitglied des Österreichischen Instituts für Raumplanung, und fügt hinzu: „Wir wissen aus bisherigen Sperren, dass Fahrgäste nach einer kurzen Gewöhnungsphase neue, für sie individuell passende Wege finden und sich im Netz verteilen. Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung im U-Bahnnetz und Entlastung durch Straßenbahn und Buslinien werden dafür sorgen, dass Wiener:innen und Pendler:innen auch in der Sperrenzeit zuverlässig an ihr Ziel kommen.“
Wiener Linien schaffen zusätzliche Kapazitäten und kurze Wartezeiten
Die fundierten Analysen und Modelle der Verkehrsexpert:innen des ÖIR, der Wiener Linien und der ÖBB haben gezeigt, dass das bestehende, dichte öffentliche Verkehrsnetz in Wien der größte Hebel während der Hauptsperre ist. Die Maßnahmen für Alternativrouten ab Herbst fokussieren daher auf Verstärkungen im Netz der Wiener Linien, konkret auf die drei zentralen Bereiche: Verdichtung der U-Bahnintervalle, Umleitung und Verstärkung von Straßenbahnlinien und gezielte Information und Fahrgastlenkung an neuralgischen Punkten für einen stabilen Betrieb.
Die Empfehlungen zu den Intervallverdichtungen des ÖIR werden von den Wiener Linien in den Spitzenzeiten zum Teil übererfüllt. Straßenbahnen als Alternative haben sich bereits bei der Sperre der U2-Stammstrecke mit dem U2Z bewährt, denn Straßenbahnen haben deutlich mehr Platz für Fahrgäste als Busse und können über weite Strecken eigene Gleiskörper nutzen.
Ab Tag eins der Sperre sind an neuralgischen Punkten Mitarbeiter:innen aus den Bereichen Fahrgastinformation und Service- und Sicherheitsdienst im Einsatz.
Die ÖBB und Wiener Linien empfehlen allen Pendler:innen und Fahrgästen, sich im Vorfeld genau über die alternativen Routen zu informieren, mehr Wegzeit einzuplanen und, wenn es möglich ist, die Spitzenstunde von 7:00 bis 8:00 Uhr zu meiden.
Die Maßnahmen bei U-Bahnen auf einen Blick – Intervallverdichtungen über ÖIR-Empfehlung:
- U1:
Verdichtung auf 2‘20‘‘ Intervall - U2:
Verdichtung auf 3‘20‘‘ Intervall. Um einen stabilen Betrieb und dichten Intervall auf der gesamten U2 zu gewährleisten, wird der Mischbetrieb von U2 und U5 zwischen Karlsplatz und Rathaus nicht umgesetzt. - U4:
Verdichtung auf 3‘ bis 3‘20‘‘ Intervall (Aufhebung von Langsamfahrstellen) - U6:
Intervall von 2,40‘ und zusätzlicher Einsatz eines Reservezugs der in der Morgenspitze für Intervallstabilität sorgt für Verstärkung: Direkt-Shuttlebus der ÖBB von Wien Meidling Bahnhof bis U4- Station Längenfeldgasse.
Die Maßnahmen bei den Straßenbahnen auf einen Blick:
- Linie O:
5‘ Intervall und zusätzliche Kapazitäten durch den ausschließlichen Einsatz von Langfahrzeugen, Bevorrangungs- & Beschleunigungsmaßnahmen im Straßenverkehr - Linie 62:
7‘30‘‘ Intervall und Umleitung von Meidling über Matzleinsdorfer Platz, Hauptbahnhof bis Quartier Belvedere zur Verstärkung der Linie 18; - Linie 18:
6‘ Intervall und Verlängerung der Linie 18 von U3 Schlachthausgasse bis U2 Stadion, direkte Anbindung an die S7 Richtung Flughafen in St. Marx, Beschleunigung durch bereits durchgeführte Bestandsadaptierungen;
Die Maßnahmen im Bereich Fahrgastinfo und -lenkung auf einen Blick:
- Gezielte Durchsagen und Information im Netz der Wiener Linien
- Infopersonal in den Stationen Meidling, Philadelphiabrücke, Matzleinsdorfer Platz, Hauptbahnhof, Quartier Belvedere, Landstraße, Stadion und Praterstern für Auskunft zu Verbindungen und Alternativrouten.
- Service- und Sicherheitsdienstmitarbeiter:innen in den Stationen Meidling, Philadelphiabrücke, Hauptbahnhof, Praterstern und Landstraße für einen reibungslosen Betrieb.
Anbindung zu Flughafen sichergestellt
Da aufgrund der Modernisierungsarbeiten die Station Wien Mitte nicht angefahren werden kann, werden die Züge der Flughafenschnellbahn S7 während der Hauptsperre bis bzw. von St. Marx kurzgeführt. Die Linie REX7 wird über Wien Hbf in Richtung Süden umgeleitet. Eine weitere Möglichkeit, den Flughafen zu erreichen, sind die Züge des Fernverkehrs ab Wien Hauptbahnhof.
Der City Airport Train bietet während der Hauptsperre Ersatzbusse zwischen Wien Mitte und Flughafen in höherer Frequenz – bis zu 5 Mal pro Stunde – an. Zusätzlich erweitert der ÖBB Postbus sein bestehendes Angebot der Vienna Airport Busse und bietet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, eine zusätzliche Bus-Verbindung zwischen Wien Praterstern und Flughafen an.
So wird aus ganz Wien weiterhin eine schnelle und vor allem bequeme Anbindung an den Flughafen gewährleistet.
Modernisierung der S-Bahn Wien Stammstrecke: ÖBB und Wiener Linien sichern Mobilität
- Sommersperre und Hauptsperre der Wiener S-Bahn: ÖBB und Wiener Linien stellen umfangreiches Ersatzkonzept vor
- Modernisierungsoffensive der Wiener Linien: 12,5 Kilometer neue Gleise
- Wien bleibt mobil: Wiener Linien schaffen zusätzliche Kapazitäten
Die ÖBB und die Wiener Linien setzen ihre gemeinsame Modernisierungsoffensive für die Wiener Öffi-Infrastruktur fort. In den kommenden Monaten stehen dabei zwei zentrale Bauphasen auf der Wiener Stammstrecke im Fokus: eine erneute Sommersperre zwischen Wien Floridsdorf und Wien Praterstern von 4. Juli bis 6. September sowie die 14-monatige Hauptsperre zwischen Wien Praterstern und Wien Hauptbahnhof ab 7. September 2026. Die enge Zusammenarbeit beider Partner hat sich in den bisherigen Bauphasen bewährt und wird auch diesmal für gut abgestimmte Alternativen sowie ein weiterhin starkes Öffi-Angebot in Wien sorgen.
„Der Bedarf an leistungsfähigen Öffis wird weiterwachsen. Mit dem S-Bahn Wien Upgrade machen wir die Wiener S-Bahn bis Ende 2027 zukunftsfit – schnell, schlau und stressfrei. Aber auch schon jetzt ist es unser oberstes Anliegen, unsere Fahrgäste schnell und verlässlich an ihr Ziel zu bringen“, sagt ÖBB Infrastruktur-Vorständin Judith Engel.
Nach zwei erfolgreich umgesetzten Sommersperren folgt in den frequenzschwächeren Sommerferien ein weiterer Bauabschnitt, um die Modernisierungsarbeiten voranzutreiben. Von 4. Juli bis 6. September ist die Wiener S-Bahn Stammstrecke zwischen Wien Floridsdorf und Wien Praterstern gesperrt. Zusätzlich sind auf den nördlichen Anschlussstrecken zwischen Floridsdorf und Jedlersdorf, Gerasdorf sowie Süßenbrunn temporäre Sperren notwendig.
Parallel dazu nutzen die Wiener Linien die Sommermonate für umfangreiche Arbeiten im städtischen Netz: 12,5 Kilometer Straßenbahngleise werden erneuert, zudem stehen wichtige Instandhaltungsarbeiten im U-Bahn-Netz an.Detaillierte Informationen zu den Sommerbaustellen sind im PDF „Sommersperren in Wien und NÖ“ zusammengefasst.
Blick nach vorne: Hauptsperre ab September 2026
Mit dem Ende der Sommersperre beginnt die größte Bauphase des S-Bahn Wien Upgrades. Von 7. September 2026 bis Ende Oktober 2027 ist der zentrale Abschnitt der Wiener Stammstrecke zwischen Wien Praterstern und Wien Hauptbahnhof für 14 Monate gesperrt. In dieser Zeit erneuern die ÖBB wesentliche Teile, wie Viadukte und Einschnittsmauern der Infrastruktur, um künftig längere, moderne Züge und ein leistungsfähigeres Angebot auf der Stammstrecke zu ermöglichen.
Damit Fahrgäste auch während dieser intensiven Bauphase zuverlässig unterwegs sein können, haben die ÖBB und die Wiener Linien gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR) ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes Ersatzkonzept erarbeitet. Dieses wurde heute von Judith Engel (Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG), Alexandra Reinagl (Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien) und Gerald Kovacic (Vorstandsmitglied des Österreichischen Instituts für Raumplanung) präsentiert.
„Die ÖBB und Wiener Linien arbeiten bei den Baustellen eng und frühzeitig abgestimmt zusammen – diese Koordination ist das Um und Auf. Das gilt für die jährlichen Sommerbaustellen ebenso wie für die große Stammstreckensperre ab September 2026. Ein Jahr lang zusätzliche Fahrgäste – besonders in den Spitzenstunden – zu übernehmen, ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Herausforderung, die wir aber gemeinsam meistern: durch verstärkte Linien, Intervallanpassungen und gezielte Ersatzangebote sorgen wir dafür, dass unsere Fahrgäste trotz Baustellen gut und sicher unterwegs sind“, sagt Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien.
Umfassende Informationskampagne
Um Fahrgäste bestmöglich über die bevorstehenden Einschränkungen und verfügbaren Alternativen zu informieren, folgt im Anschluss eine umfassende Kommunikationsinitiative. Bereits im Vorfeld werden an größeren Bahnhöfen in Wien und Niederösterreich Informationsfolder verteilt. Zusätzlich stellen Plakate, Monitoranzeigen und Lautsprecherdurchsagen in der gesamten Ostregion – sowohl auf den Bahnhöfen als auch in den Zügen – eine breite Information sicher. Ergänzt wird dies durch Inserate in reichweitenstarken Medien sowie eine begleitende Informationskampagne in den sozialen Medien. So wird sichergestellt, dass die Fahrgäste ihre Wege weiterhin verlässlich planen können.
Sommersperren in Wien und nördlichem Niederösterreich:
Finale Bauphase zwischen Wien Floridsdorf und Wien Praterstern und Modernisierungen bei Bim und U-Bahn
- 4. Juli bis 6. September 2026:
Sperre der Wiener S-Bahn Wien Stammstrecke zwischen Wien Floridsdorf und Wien Praterstern - 10. August bis 6. September:
Zusätzliche Sperren auf nördlichen Anschlussstrecken - Modernisierungsoffensive der Wiener Linien: 12,5 Kilometer neue Gleise
Seit Baustart des S-Bahn Wien Upgrades wurden im Abschnitt zwischen Wien Praterstern und Wien Floridsdorf unter anderem Bahnsteige verlängert, neue Zugangsgebäude errichtet, neue Weichen und Gleise verlegt, die Oberleitung erneuert und die Einführung des digitalen Zugsicherungssystems ETCS vorbereitet. Um die finalen Arbeitsschritte im Norden der sogenannten Wiener Stammstrecke umzusetzen, ist in den Sommerferien von 4. Juli bis 6. September eine erneute Sperre des Abschnitts Wien Praterstern – Wien Floridsdorf erforderlich. Der Fokus liegt dabei auf der Inbetriebnahme des digitalen Zugsicherungssystems ETCS. Auch heuer wird als Schienenersatzverkehr das bewährte 2-Buslinien-Konzept angeboten: Der gelbe Direktbus, der ohne Zwischenhalt zwischen Wien Praterstern und Wien Floridsdorf verkehrt, und die blaue Linie, die als „normaler“ Schienenersatzverkehr (SEV) auch die Haltestellen Wien Traisengasse und Wien Handelskai anfährt. Unterschiedliche SEV-Haltestellen und ein Farbleitsystem in der Wegeleitung erleichtern den Fahrgästen wie schon im vergangenen Sommer die Orientierung. Neu in diesem Sommer führen die ÖBB einen Direkt-Shuttlebus zwischen dem Bahnhof Wien Meidling und der U-Bahn-Station Längenfeldgasse ein, um eine zusätzliche leistungsfähige Anbindung an die U4 zu gewährleisten. Dieser wird auch während der Hauptsperre der Stammstrecke ab September 2026 zur Entlastung der U6 beitragen.
Umfassendes Ersatzkonzept fürs Weinviertel während Sommersperre
Um im Nordabschnitt bereits das digitale Zugsicherungssystem ETCS Level 2 in Betrieb nehmen zu können, sind von 10. August bis 6. September zusätzliche Sperren auf den nördlichen Anschlussstrecken zwischen Floridsdorf und Jedlersdorf, Gerasdorf sowie Süßenbrunn notwendig. Auf Basis umfangreicher Fahrgaststromanalysen wurde von den ÖBB ein umfassendes Schienenersatz-Konzept entwickelt, um den Fahrgästen die effizientesten Ersatzverbindungen anbieten zu können.
Klassische Schienenersatzverkehrsbusse ersetzen die S-Bahn-Linien ab Wien Süßenbrunn (S1), Gerasdorf (S2) und Jedlersdorf (S3). Bei der Routenplanung wurde die effizienteste Route mit den sinnvollsten und schnellsten Anbindungen ans Wiener Linien-Netz erarbeitet. Die Linien REX2 und REX3 enden bereits in Wolkersdorf bzw. Korneuburg – von dort fahren Ersatzbusse je nach Linie direkt nach Floridsdorf, Handelskai oder Praterstern mit direktem Anschluss an die U6, U1 bzw. U2. Der REX1 wird wie schon in den vergangenen beiden Jahren über Stadlau und Simmering zum Hauptbahnhof umgeleitet. Nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten, kommen auf der runderneuerten Strecke dann ausschließlich moderne Züge, wie der Cityjet DML und der neue Cityjet Doppelstock, zum Einsatz.
Modernisierungsoffensive der Wiener Linien bringt über 12 Kilometer neue Gleise
Auch abseits der S-Bahn wird der öffentliche Verkehr in Wien weiter modernisiert. Wien verfügt über das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt – und dieses Netz wächst kontinuierlich. Mit dem Ausbau steigt auch der Instandhaltungsaufwand, heuer werden 12,5 Kilometer Straßenbahngleise erneuert und 33 Weichen getauscht. Die Gleisbausaison der Wiener Linien startet bereits im März u.a. in der Lerchenfelder Straße und der Simmeringer Hauptstraße und geht im Sommer mit Großbaustellen in der Spitalgasse/Währinger Straße und am Universitätsring weiter. Mit der Modernisierungsoffensive „Netz erst recht!“, die den Fokus auf Gleiserneuerungen legt, sichern die Wiener Linien ein verlässliches, sicheres und effizientes Angebot.
Wichtige Erneuerungen sind auch im U-Bahn-Netz erforderlich, das insgesamt 83 Kilometer lang ist. Weichen der U6 werden bereits in den Osterferien und im Mai getauscht, für einen stabilen Betrieb während der S-Bahn-Sperren. Zwei Linienteilungen stehen im Sommer auch bei der U3 und U4 an, da große Kreuzungen und Weichen erneuert werden müssen. Auch das passiert noch vor der Hauptsperre der Wiener Stammstrecke, damit das Intervall auf den beiden Linien dicht und verlässlich bleibt.
Die U3 kann deshalb von 4. Juli bis 23. August zwischen Westbahnhof und Hütteldorfer Straße nicht fahren, Fahrgäste können auf den 49er und die Straßenbahn E3 ausweichen. Der U4-Abschnitt zwischen Landstraße und Schwedenplatz erhält von 3. Juli bis 2. August eine neue Gleisverbindung, so kann die U4 danach in einem noch dichteren Intervall unterwegs sein. Während der Arbeiten können Fahrgäste auf die Linien U1 und U3 in der Innenstadt umsteigen.
Alle aktuellen Details zu den Gleisbaustellen sind ab sofort auf der Website der Wiener Linien zu finden: wienerlinien.at/baustellen